Krisendamm

Krisenmanagement und Stabsarbeit für Kommunen, Versorger und Unternehmen

Damit aus dem Ernstfall kein Chaos wird.

Wenn die IT ausfällt, muss der Krisenstab trotzdem entscheiden. Krisendamm bereitet Verwaltungen und Versorger genau darauf vor: Krisenstab aufbauen, Abläufe üben, Notbetrieb planen.

30 Jahre Feuerwehr, Leiter einer Führungseinheit 25 Jahre Softwareentwicklung BSI BCM-Praktiker Bissendorf bei Osnabrück

Das Angebot

IT-Notfallübung

Ein halber Tag für den Krisenstab, bevor es ernst wird.

Montag, 7:30 Uhr

Die Dateiserver sind verschlüsselt, Telefonanlage und E-Mail stehen, der IT-Dienstleister trennt das Netz. Prognose: zwei Wochen ohne Fachverfahren.

Ab jetzt entscheidet nicht die IT, sondern die Verwaltungsspitze. Welche Leistungen laufen zuerst weiter? Wie zahlt die Kasse? Was erfahren Bürger und Mitarbeitende? Wer meldet an wen?

Die IT-Notfallübung spielt genau diesen Tag durch. Im Sitzungssaal, ohne Technik, mit Lagevortrag und Einspielungen aus echten Fällen. Acht bis zwölf Personen, vier Stunden, am Ende eine Maßnahmenliste mit Verantwortlichen und Fristen. Die Übung selbst ist Modul 2, die anderen drei Module bereiten sie vor und werten sie aus:

0VorgesprächZiel, Teilnehmerkreis, Termin, Vertraulichkeit.Eine Stunde, kostenfrei
1BestandsaufnahmeFragebogen und Gespräche: Fachverfahren, Dienstleister, Erreichbarkeiten, vorhandene Pläne.Ein halber Tag bei Ihnen
2ÜbungPlanbesprechung im Sitzungssaal, drei Lagen: die ersten zwei Stunden, Notbetrieb in Woche eins, Wiederanlauf in Woche zwei und drei.Vier Stunden, 8 bis 12 Personen
3BerichtBeobachtungen, Stärken, Lücken, Maßnahmen für 30, 90 und 365 Tage.Fünf bis acht Seiten, Übergabe im Gespräch

Für wen

  • Gemeinden, Samtgemeinden, Städte. Bürgermeister, Hauptamt, Fachbereichsleitungen, IT, Kasse, Öffentlichkeitsarbeit, Datenschutz.
  • Stadtwerke und Wasserverbände. Geschäftsführung, Technische Leitung, Leitwarte, Netzbetrieb.
  • Kommunale Gesellschaften. Geschäftsführung und Notfallbeauftragte.

Gern mit am Tisch: der IT-Dienstleister und eine Verbindungsperson der Feuerwehr.

Was Sie danach haben

  • Eine Priorisierung Ihrer Leistungen für den Notbetrieb, von Ihren Leuten selbst getroffen.
  • Klarheit, wer den Stab einberuft, wer entscheidet und wer nach außen spricht.
  • Die Meldewege zu Landes-CERT, Polizei, Datenschutzaufsicht und Kommunalaufsicht, einmal durchgespielt.
  • Eine Liste der Lücken, mit Verantwortlichen und Fristen.
  • Ein Team, das sich in der Übung kennengelernt hat, bevor es sich in der Krise kennenlernen muss.

Festpreis, Angebot nach dem Vorgespräch. Vertraulichkeit schriftlich, Fragebogen und Bericht bleiben bei Ihnen.

Modul 2: Die Übung im Detail

Vier Stunden im Sitzungssaal

Ohne Rechner, mit Flipchart, Zeitleiste und Papier. Beispiel für einen Vormittag ab 9 Uhr.

  1. EinstiegZiel, Regeln, Rollen. Begriffe: Störung, Notfall, Krise, Verwaltungsstab.
  2. Lage 1: Die ersten zwei StundenAlarmierung, Feststellung des Notfalls, Erreichbarkeit ohne E-Mail, der Empfang um 9 Uhr, Meldungen an Landes-CERT, Polizei und Aufsicht. Kein Kontakt zu Angreifern.
  3. Lage 2: Tag 2 bis 5, NotbetriebPriorisierung der Leistungen, Notbetriebsformen, Kommunikation nach innen und außen, Schichten und Fürsorge.
  4. Lage 3: Woche 2 und 3, WiederanlaufReihenfolge des Wiederanlaufs, Datenverlust und Nacherfassung, Rückkehr zum Normalbetrieb.
  5. AuswertungWas lief, wo fehlten Information, Zuständigkeit oder Vorbereitung. Drei Maßnahmen für die nächsten 90 Tage.

Grundlagen

Führungsvorgang nach FwDV 100 in Verwaltungssprache. Stabsarbeit nach den Hinweisen der Innenministerkonferenz zu Verwaltungsstäben. Begriffe nach BSI-Standard 200-4. Das Format folgt dem Wegweiser „Kommunale IT-Krisen“ von BBK und BSI, der Kommunen genau diesen Einstieg empfiehlt.

Was die Übung nicht ist

Kein Penetrationstest, kein ISMS-Projekt, keine Schulung für IT-Personal, keine Prüfung mit Note. Bewertet werden Abläufe, nicht Personen. Informationssicherheit im engeren Sinn ist Sache spezialisierter Anbieter und Ihres IT-Dienstleisters.

Profil

Wer dahinter steht

Manuel Wiemann. Beide Seiten im Kopf: der Stab und die IT.

Seit 1996 in der Feuerwehr, seit 2006 in der Kreisfeuerwehr Osnabrück in Information und Kommunikation. Heute Hauptbrandmeister und Leiter einer Führungseinheit für Technische Einsatzleitung und Stab. Einsätze unter anderem beim Hochwasser in Magdeburg 2013 und im Ahrtal 2021.

Parallel seit 25 Jahren Softwareentwickler und seit 2019 selbständig in der IT-Beratung. BSI BCM-Praktiker seit Oktober 2026.

Ich übersetze in beide Richtungen: dem Stab, was ein verschlüsseltes Active Directory für den Notbetrieb bedeutet, und der IT, wie ein Stab entscheidet, wenn niemand mehr Mails schreiben kann.

Stab

  • Verbandsführer, Stabsarbeit (NLBK)
  • Leiter Führungseinheit: TEL, Stab, Lagedarstellung
  • Notfall- und Krisenmanagement nach BSI-Standard 200-4, BCM-Praktiker
  • Übungen und Ausbildung seit 20 Jahren

IT

  • Softwareentwicklung seit 2001
  • IT-Infrastruktur, Netze, Betrieb
  • Schnittstellen, Datenhaltung, Datensicherung
  • Was ein Ausfall technisch bedeutet und wie lange Wiederanlauf dauert
Krisendamm

Vorgespräch vereinbaren

Eine Stunde, kostenfrei, vor Ort oder per Video. Übungstermine ab März 2027.

Manuel Wiemann · Krisendamm · Bissendorf bei Osnabrück · +49 151 75000691

Impressum

Angaben gemäß § 5 DDG
Manuel Wiemann
Krisendamm
Am Kalkhügel 8a
49143 Bissendorf

E-Mail: kontakt@krisendamm.de
Telefon: +49 151 75000691

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE310309942

Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV: Manuel Wiemann, Anschrift wie oben.

Datenschutz

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